Wochenendvorschau: Dragons und Indians

Wochenendvorschau: Dragons und Indians

An diesem Wochenende fahren die EXA IceFighters Leipzig zunächst nach Erfurt zu den TecArt Black Dragons und empfangen danach die Hannover Indians.
Personell gibt es keine großen Veränderungen. Florian Eichelkraut und Walther Klaus werden dabei sicher fehlen. Unser Deutsch-Finne hatte sich am vergangenen Wochenende beim Einsatz in Crimmitschau verletzt und wird voraussichtlich für mindestens vier Wochen ausfallen. Routinier „Eichi“ hat die ersten Tests, die es für seine Rückkehr in den regulären Trainingsbetrieb braucht, mit Bravour bestanden. Hinter dem Einsatz von Victor Östling steht auch diese Woche ein Fragezeichen.
Heut geht es nach vielen langen Auswärtsfahrten auf die kurze Reise nach Erfurt. Die TecArt Black Dragons erleben bisher eine absolut verkorkste Saison. Headcoach Raphael Joly hatte noch nicht ein einziges Mal das komplette Team auf dem Eis. Nur vier Spieler spielten alle bisherigen Saisonspiele der Erfurter. Die Thüringer mussten außerdem Mitte Oktober komplett in die zweiwöchige, coronabedingte Pause, als beinahe alle Spieler vom Virus befallen waren. Drei Spiele fehlen den schwarzen Drachen im Vergleich zu unserer Mannschaft. Und natürlich ist es schwer, den Rhythmus zu finden, wenn eine Saison so läuft. Im Hinspiel konnten sich unsere IceFighters knapp mit 5:4 durchsetzen und die Punkte in Leipzig behalten. „Erfurt ist das Musterbeispiel für eine Mannschaft, die man nicht anhand des Tabellenplatzes und des derzeitigen Laufs bewerten sollte“, warnt Headcoach Sven Gerike vor der heutigen Begegnung.
Am Sonntag kommen die Indianer aus Hannover in den Eiszirkus. Im Hinspiel am Pferdeturm konnte sich das Team von Headcoach Lenny Soccio knapp mit 3:2 im Penaltyschießen durchsetzen. Vom 4. Oktober bis 15. November gelangen den Hannoveranern 13 Siege in 14 Spielen und damit katapultierten sich die Niedersachsen in der engen Tabelle auf die vordersten Ränge. Am letzten Wochenende gab es aber beim Derby gegen die Hannover Scorpions und in Halle nichts zu holen. Matthew Pistilli und Jayden Schubert sind derzeit am torgefährlichsten im Indianerstamm. Aber die große Stärke der Hannoveraner ist sicherlich der breit aufgestellte Kader, in dem alle vier Reihen Tore schießen und den Gegner beschäftigen können. „Mit den Indians ist im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation und ums Heimrecht zu rechnen. Spiele unserer beiden Mannschaften gegeneinander sind zumeist intensive und enge Partien und darauf sollten wir auch vorbereitet sein“, schaut Headcoach Sven Gerike auf das Sonntagspiel voraus.

Foto: Kitzing Pix