Wochenende ohne Punkte

Wochenende ohne Punkte

Die 1:2 Heimniederlage gegen die Hannover Indians bescherte unseren EXA IceFighters Leipzig pünktlich zum 1. Advent das erste Null-Punkte-Wochenende in dieser Saison.
Headcoach Sven Gerike fasste das Spiel und das Wochenende in der Pressekonferenz so zusammen: „Man hat im ersten Drittel gesehen, dass uns die Nachwehen des Freitagsspiels noch in den Köpfen und das sorgte für einen schweren Start. Im zweiten Drittel waren wir dann einfach zu weit weg vom Gegenspieler und nicht aktiv genug im Forechecking. Das hat den Indians immer wieder Zeit und Raum verschafft. Dadurch sahen wir nicht gut aus. Im letzten Abschnitt war das dann deutlich besser, und wir hätten da den Ausgleich auch verdient gehabt, aber wir haben es insgesamt an diesem Wochenende wohl nicht genug verdient.“
Das erste Drittel lief gerade einmal eine Minute, da mussten die IceFighters einen weiteren Ausfall hinnehmen. Nachdem Florian Eichelkraut, Victor Östling und Walther Klaus sowieso nicht aufgestellt waren, verließ Dominik Piskor verletzt das Eis und kam nicht wieder. Bis zur 10. Minute passierte wenig auf dem Eis. Beide Mannschaften waren gut aufeinander eingestellt. In der 10. Minute sorgte ein Fehler im Leipziger Aufbau für die erste wirklich große Chance der Gäste und die ließ sich Niko Esposito Selivanov nicht entgehen. Beim 0:1 blieb Eric Hoffman im Tor keine Abwehrchance. In der 15. Minute konnten unsere Eiskämpfer im Powerplay ausgleichen und gleichzeitig den Pausenstand herstellen. Das Tor wurde Luis Rentsch gutgeschrieben, der wohl den Schuss von Ian Farrell abgefälscht hat.
Im zweiten Drittel waren die Gäste überlegen und hatten deutlich mehr Spielanteile. „Das lag vor allem am schlechten Forechecking. Da haben die fünf Spieler nicht immer das gleiche System gespielt und deshalb waren zu große Lücken in der neutralen Zone vorhanden. So kann man den Gegner nicht von der eigenen Zone fernhalten“, analysierte Sven Gerike das Geschehen nach dem Spiel. In der 24. Minute sorgte das auch für den zweiten Gegentreffer. Bei Sebastian Christmanns Tor war Eric Hoffmann noch dran, aber der Puck flog trotzdem ins Netz. Es dauerte bis zum Ende des Drittels, bis unsere IceFighters wieder besser ins Spiel kamen. Den Ausgleich konnten sie aber nicht erzielen.
Das letzte Drittel war dann in allen Belangen deutlich besser. Unsere Mannschaft hatte den Gegner besser im Griff, kam geordneter in die Offensive und dort zu immer besseren Chancen. Aber der nächste Treffer wollte einfach nicht mehr fallen. Auch wenn alles versucht wurde, am Ende auch mit einem Mann mehr noch Chancen erarbeitet wurden, gelang der ersehnte Ausgleich nicht. Somit mussten unsere Eiskämpfer am Ende ohne Punkte vom Eis.

Fotos: Kitzing Pix