Wieder ein Doppel gegen die Tabellenspitze

Wieder ein Doppel gegen die Tabellenspitze

 

Am Ende eines Spielemarathons – unsere EXA IceFighters Leipzig spielen seit dem 23.12. in 15 Tagen 7 Spiele – stehen nochmal zwei große Aufgaben an. Heute geht zu den Hannover Scorpions und am Sonntag kommen die Tilburg Trappers. Das heißt also, wir spielen beim Tabellenzweiten und daheim gegen den Tabellenführer. Für unsere Mannschaft heißt es alle Kräfte zu mobilisieren, bevor es ab nächster Woche erst einmal wieder in den normalen Rhythmus geht. Fehlen werden dabei noch Leon Lilik und Janik Langer, die aber beide wieder ins Mannschaftstraining einsteigen konnten.

Die Scorpions hatten Ende November und Anfang Dezember eine kleine Durststrecke. Da gingen sie in 7 Spielen 5 mal als Verlierer vom Eis. In dieser Zeit wurden sie in der Tabelle auch von den Moskitos aus Essen überholt. Seit dem 21. Dezember gewann die Truppe von Coach Dieter Reiss alle 6 Spiele und steht wieder mit 7 Punkten Vorsprung als alleiniger „Tilburg – Verfolger“ fest. Die Specialteams der Scorpions funktionieren. Über 33 Prozent Überzahl- und 91 Prozent Unterzahlquote sind ganz starke Werte. Björn Bombis und Patrick Schmid gehören einmal mehr zur Elite der besten Scorer der Liga. Die Mannschaft der Skorpione scheint sich aber nicht mehr nur auf die offensiven Qualitäten seiner Akteure zu verlassen. Auch die Defensive um Torhüter Mathis ist stabil. Die beiden bisherigen Spiele gegen die Scorpions gingen jeweils an die Niedersachsen. Aber es waren zwei enge Begegnungen.

Am Sonntag kommt dann der amtierende und designierte Meister der Oberliga Nord zu Gast in den Kohlrabizirkus. Ehre wem Ehre gebührt – die Tilburg Trappers sind auch in dieser Saison eine Klasse für sich. Sie sind nicht unschlagbar, aber sie sind die konstanteste Mannschaft. Zwei Niederlagen nach regulärer Spielzeit mussten die Holländer erst hinnehmen. 4 weitere nach Verlängerung kommen dazu. Eine davon gab es im ersten Aufeinandertreffen mit unseren EXA IceFighters im Kohlrabizirkus. Die Revanche nahmen die Trappers beim Rückspiel. Da verloren unsere Jungs am Ende mit 3 – 7. Dabei hatten sie auch ihre Probleme mit verletzten und erkrankten Spielern. Der breite und tiefe Kader half aber über diese Zeit. Junge Spieler aus dem eigenen Programm haben sich nahtlos eingefügt. So können die Holländer oft mit 4 Sturmreihen agieren und das Tempo über 60 Minuten hoch halten.

Dass unser Team in beide Begegnungen an diesem Wochenende als Underdog geht, macht die derzeitige Situation nicht einfacher. Wichtig ist jedoch, auf und neben dem Eis wieder Leidenschaft zu zeigen, die sich auf das Publikum überträgt. Dazu brauchen die Jungs eure Unterstützung und eure lauten Stimmen!