Shutout-Sieg umrahmt Eishockeyfest

Shutout-Sieg umrahmt Eishockeyfest

Unsere EXA IceFighters Leipzig halten den Kurs. Nach dem starken 4 – 1 Erfolg in Herne mussten gestern Abend auch die Hamburg Crocodiles die Segel streichen. Mit 5 – 0 gewannen die IceFighters. Patrick Glatzel feierte dabei seinen ersten „zu – Null – Sieg“ im Trikot der Eiskämpfer. Und die Fans feierten ein echtes Eishockeyfest. Ein ganzer Zug von Hamburger Anhängern war gekommen und sorgte dafür, dass die Stimmung schon lange vor aber vor allem auch während des Spiels überragend war.

Hamburg kam mit breiter Brust und 5 Siegen in Folge aus der Kabine. Die Gäste hatten auch die ersten Schussversuche und bessere Chancen. Patrick Glatzel war aber von Beginn an hellwach. Der erste Treffer gelang in der 7. Minute Moritz Israel. Sein Passversuch blieb hängen, er bekam den Puck wieder und schoss ihn durch die Hosenträger von Gästekeeper Niklas Zoschke. Das 1 – 0 war der Start in ein furioses Drittel. Gleich im nächsten Wechsel hatten Damian Schneider und Hannes Albrecht Pech. Dann die vielleicht schon entscheidende Szene im Spiel. Patrick Glatzel entschärfte einen Alleingang von Hamburgs Topscorer und Ligaprimus Dominik Lascheit. Beinahe im Gegenzug hielt Leon Lilik von der Blauen drauf und die Scheibe wurde unhaltbar abgefälscht. Das 2 – 0 fiel in der 12. Minute. Als sogar noch das 3 – 0 Sekunden vor der Pause von Ian Farrell erzielt wurde, stand der Kohlrabizirkus endgültig Kopf.

Und im zweiten Abschnitt ging es so weiter. Eine Strafe gegen Michal Velecky sorgte für ein Powerplay der Gäste. Nach zwei Schussversuchen der Hamburger brachten die IceFighters den Puck aus der Zone und Dimitri Komnik sorgte mit einem Unterzahltreffer in der 22. Minute für das 4 – 0. Als Hannes Albrecht nur zwei Minuten später das 5 – 0 erzielte, war die Partie endgültig entschieden. Die Party begann aber erst. Die vielen mitgereisten Hamburger Fans schafften gemeinsam mit der blauen Wand eine tolle Atmosphäre. Die Leipziger stimmten Wechselgesänge an und die Gäste machten mit. So soll es im Eishockey sein. Das Spielgeschehen blieb auf beiden Seiten auf einem sehr hohen und schnellen Niveau. Aber es passierte nichts mehr.

Das letzte Drittel war dann nicht mehr ganz so intensiv. Viele Strafen und Unterbrechungen nahmen ein wenig den Rhythmus. Aber trotzdem war das ein schönes Spiel, in dem unsere IceFighters routiniert und voller Selbstvertrauen die Kontrolle behielten. In den letzten Minuten mussten die Eiskämpfer nochmal viele zum Teil sehr kleinliche Strafen hinnehmen. Aber die Unterzahlspezialisten und Patrick Glatzel waren an diesem Abend einfach nicht zu bezwingen. Es blieb beim 5 – 0  und damit beim zweiten 6-Punkte-Wochenende in Folge.