Mit Rumpfkader gegen Hamm

Mit Rumpfkader gegen Hamm

Die nächste „englische Woche“ mit drei Spielen in fünf Tagen steht für unsere Mannschaft an. Der heutige Gegner beim Kampf um drei wichtige Punkte sind die Hammer Eisbären.

Wie dabei die Personalsituation aussehen wird, bleibt wohl bis zum Anbully um 20 Uhr relativ fraglich. Headcoach Sven Gerike berichtet:
„Nachdem wir ja am Wochenende schon die beinahe gewohnten vier, fünf Ausfälle zu verzeichnen hatten, kam dann gestern vor dem Training eine Krankmeldung nach der nächsten rein. Am Ende standen von den am Sonntag spielfähigen 15 Spielern noch zehn zur Verfügung. Daher haben wir mit unserem Kooperationspartner Crimmitschau gesprochen und werden wieder Unterstützung bekommen. Beim Training waren dann aber mit Moritz Miguez und Dominik Piskor wieder zwei Spieler anwesend, die am Wochenende noch zuschauen mussten. Bei den anderen kurzfristigen Ausfällen haben wir auch noch leichte Hoffnungen, dass der eine oder andere Akteur doch zur Verfügung stehen wird. Aber das entscheidet sich wahrscheinlich erst zu Spielbeginn.“

Bei den Hammer Eisbären ist die Personallage auch nicht besser. Am Sonntag standen im Heimspiel gegen die Hannover Indians gerade einmal 13 Feldspieler im Lineup. Das Spiel wurde allerdings 3:1 gewonnen und somit ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Natürlich ist ein Sieg von Hamm gegen die Hannover Indians, vor allem in der Besetzung, eher eine Überraschung. Aber wenn man sich die Entwicklung der letzten Wochen anschaut, dann ist der Aufwärtstrend der Hammer nicht zu verkennen.
Seit der neue Coach Joshua Mizerek in der Verantwortung steht, gab es eine knappe Niederlage gegen Tilburg und eine Niederlage gegen Erfurt. Gegen Herne, Krefeld und nun die Indians konnte gewonnen werden. Der US-Amerikaner und ehemalige Assistenztrainer von Bo Subr in Tilburg hat vor allem die Defensive verbessern können.
Gegen Herne, Krefeld und die Indians gab es im Schnitt weniger als zwei Gegentore zu verarbeiten. Und wenn man sich in der Offensive auf Spieler wie Christopher Schutz (29 Tore, 48 Punkte in 27 Spielen) und Kyle Brothers (42 Punkte in 26 Spielen) verlassen kann, dann sind die Gewinnchancen nicht so schlecht.

Aber die Eisbären bestehen auch nicht nur aus diesen beiden Topscorern. Kevin Lavallee, Artur Tegkaev, Gianlucca Balla und Daniel Reichert bürgen für offensive Qualität. Michal Spacek und der junge Samuel Dotter sind Stützen in der Defensive und mit Daniel Filimonow und Sebastian Wieber haben die Hammer ein junges, aber talentiertes Torhüter-Duo. Das erste Spiel in dieser Saison gegeneinander konnten die Eisbären in Hamm mit 5:2 für sich entscheiden. Unsere EXA IceFighters Leipzig brennen auf die Revanche.

Foto: Kitzing Pix