Krefeld beendet Siegesserie

Krefeld beendet Siegesserie

Foto: Kitzing Pix

Gestern Abend stand eine ganz schwere Nummer auf dem Programm. Mit nur 11 Feldspielern reisten unsere EXA IceFighters Leipzig zu den „jungen Wilden” nach Krefeld. Trotzdem sah es eine lange Zeit so aus, als könnten vielleicht sogar Punkte mit auf den Heimweg genommen werden. Aber es fehlte am Ende die Kraft, um aus den durchaus vorhandenen Chancen mehr Kapital zu schlagen. Krefeld gewann das Spiel mit 4-1 und beendete die 9 Spiele andauernde Siegesserie unserer Eiskämpfer.

„Das Ergebnis ist heute zweitrangig. Ich wollte meine Mannschaft kämpfen sehen. Wir wollten das Beste aus dieser Situation machen. Wenn man dann sieht, wie sich die verbliebenen Spieler in die Schüsse schmeißen und zusammen fighten, dann muss man zufrieden sein”, fasste Coach Sven Gerike die Niederlage zusammen.

Im ersten Drittel standen die IceFighters sehr kompakt und warteten geduldig auf Chancen. Und die kamen. Eine davon nutzte Sofiene Bräuner in der 5. Minute zur 1-0 Führung. Es dauerte bis zur 16. Minute, bis die Krefelder in Überzahl den Ausgleich erzielen konnten.

Im zweiten Drittel schlug es schnell hinter dem stark aufgelegten Eric Hoffmann ein. Gleich in der 22. Minute gelang den Gastgebern die Führung. Patrick Fischer hatte bei eigener Unterzahl Pech, dass er nur das Lattenkreuz traf. Auch in anderen Situationen war den Leipzigern das Glück nicht hold. Bei erneuter Überzahl konnte Krefeld dann den 3-1 Pausenstand herstellen. Beim Schuss in der 37. Minute gab es nichts zu halten für Hoffmann.

Auch im letzten Abschnitt blieben die tapferen Bemühungen unserer EXA IceFighters Leipzig unbelohnt. Der Anschluss wollte auch bei Überzahl einfach nicht gelingen. Sven Gerike nahm dann bei doppelter Überzahl auch noch den Torhüter vom Eis. Aber Krefeld stand gut, konnte den Schuss blocken und traf dann zur endgültigen Entscheidung ins leere Tor.  „Ich bin heute trotzdem stolz auf das Auftreten der Jungs. Sie haben gefightet und miteinander alles versucht. Wenn die Beine und der Kopf müde werden, dann klappt halt nicht alles. Jetzt hoffen wir mal, dass der ein oder andere Spieler schon bald wieder zur Mannschaft stoßen kann“, sagte Sven Gerike.