Einen Punkt erkämpft

Einen Punkt erkämpft

Foto:KitzingPix

 

Am gestrigen Abend standen unsere EXA IceFighters Leipzig in Duisburg den Füchsen gegenüber. Die Mannschaft von Coach Sven Gerike hatte sich weiterhin ohne die verletzten Ryan Warttig und Hannes Albrecht auf die lange Reise in den Ruhrpott gemacht. Dazu fehlten erkrankt Hubert Berger und Ian Farrell. Im Tor durfte erneut Patrick Glatzel ran.

Das erste Drittel war nicht so reich an Ereignissen. Die IceFighters spielten das taktisch clever. Die neutrale Zone und die eigene Zone wurden sehr gut verteidigt. Die Füchse fanden kaum einmal in der Offensive einen Weg zum Tor. Aber die Hausherren standen ebenso stark in der Defensive und somit endete das erste Drittel unspektakulär und zu Recht mit 0 – 0.

Im zweiten Drittel gab es dann doch ein bisschen mehr Action. Die IceFighters durften in Überzahl beginnen, weil die Füchse kurz vor dem Ende des ersten Abschnitts noch eine Strafe erhielten. Das Powerplay sah besser aus als am Freitag, brachte aber noch keinen Erfolg. Dann beim zweiten Powerplay in der 25. Minute gab es eine Schlüsselszene. Der Duisburger Markus Schmidt revanchierte sich für eine vermeintliches Foul an ihm vorher und verdiente sich eine weitere Strafe. Dieses 5 gegen 3 musste genutzt werden. Und anders als noch am Freitag gelang das auch. Über Florian Eichelkraut, Michal Velecky und Antti Paavilainen lief der Puck zu Gianluca Balla. Dessen Schuss konnte Füchsekeeper Christian Wendler noch parieren, aber beim Rebound von Paavilainen war er dann machtlos. Das 1 – 0 in der 26. Minute war zu diesem Zeitpunkt verdient. Die Füchse versuchten danach, mehr Druck zu machen. Aber es gelang ihnen nicht viel. Bis zur 31. Minute, als ein abgefälschter Passversuch direkt im Slot bei Alexander Spister landete. Glatzel rettete mit einem starken Save. In der 38. Minute gab es aber nichts mehr zu retten. Ein Schuss von Duisburgs Mathias Müller flog durch Freund und Feind hindurch in unser Tor. Zur Pause war das 1 – 1 etwas glücklich in der Entstehung, aber aufgrund des Einsatzes nicht unverdient.

Das letzte Drittel hatte dann wieder seine Phasen, in denen die Hausherren mehr Spielanteile hatten, aber keinen Weg fanden, die gut sortierte Defensive unserer Mannen zu knacken. So blieb es lange beim 1 – 1. Richtig gefährlich wurde es dann erst kurz vor dem Ende, als die Eiskämpfer zweimal nacheinander auf die Strafbank mussten. „Hier hätte das Spiel ganz normal kippen können. Dann fährst du mit 0 Punkten heim und bist komplett bedient. Aber unser Penaltykilling war am heutigen Abend bockstark und mit Glatzel ein Garant für den gewonnenen Punkt“, sagte Sven Gerike nach dem Spiel auf der Pressekonferenz. In der Verlängerung ging es dann recht schnell. Kyle Gibbons sicherte den Hausherren 31 Sekunden nach Start der Overtime den Extrapunkt. „Wir können aufgrund der Gesamtsituation zufrieden sein mit der Leistung, die wir an diesem Wochenende gezeigt haben. Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, sagte Gerike abschließend.