Drei glückliche Punkte

Drei glückliche Punkte

Foto: KitzingPix

 

Nein. Schön war das nicht. Und überlegen auch nicht. Aber die Punkte zählen. Und davon holten unsere EXA IceFighters Leipzig gestern 3 in Krefeld. Ein schwer erkämpfter Sieg festigte Platz 5 in der Tabelle. Leider musste die Mannschaft ohne Goran Pantic die Heimreise antreten. Er musste im zweiten Drittel wegen Kreislaufproblemen das Eis verlassen und blieb für weitere Untersuchungen im Krankenhaus. Sobald es Informationen gibt, werden wir sie liefern.

Das Spiel zu beschreiben ist nicht so leicht. Ähnlich wie beim Heimspiel gegen die Krefelder tat sich die Mannschaft von Coach Sven Gerike sehr schwer gegen die „jungen Wilden”. Ohne Janik Langer, Antti Paavilainen und Erek Virch (alle krank) musste ein wenig umgestellt werden. Und das brachte anscheinend Unruhe ins Team. Dabei war der Anfang wieder in Ordnung. Ian Farrell traf in der 6. Minuten zum 1-0 in Überzahl. Aber das brachte keine Sicherheit. Krefeld wurde von Wechsel zu Wechsel wieder mutiger und wir erlaubten uns zu viele leichte Fehler. Patrick Glatzel im Tor bewahrte die knappe Führung zur Pause.

Im zweiten Dritte lief viel in die falsche Richtung. Goran Pantic verließ während einer Unterzahl das Eis und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Somit rückte neben Patrick Fischer mit Ian Farrell der zweite Stürmer in die Verteidigung. Während der 33. Und 34. Minute drehten die Hausherren innerhalb 60 Sekunden gegen lethargisch wirkende Eiskämpfer das Spiel auf 1-2. Gerike nahm eine Auszeit und versuchte, wieder Ordnung in das Spiel zu bringen. Die IceFighters brauchten bis zum Ende des zweiten Drittels, um wieder offensiv Chancen zu erspielen. Aber mit dem knappen Rückstand ging es in die Pause.

Zum letzten Abschnitt wollten sie sicher wieder anders auftreten. Aber erst musste man in Unterzahl den dritten Treffer hinnehmen. Trotzdem fighteten die Mannen um Kapitän Florian Eichelkraut jetzt um jeden Zentimeter. Und sie wurden erst einmal belohnt. Der Kapitän höchstpersönlich und Gianluca Balla schafften innerhalb von nur 20 Sekunden den Ausgleich. Danach rannten die IceFighters weiter an. Das gab natürlich immer wieder Platz für Konter der Hausherren. Aber sie konnten diesen nicht nutzen. Als sich alle wohl schon auf die Verlängerung einstellten, kam die Entscheidung. Ian Farrell setzte sich über außen durch und hämmerte den Puck 9 Sekunden vor dem Ende ins Tor. Mit dieser Energieleistung gewannen die Eiskämpfer glücklich mit 4-3 und nahmen alle 3 Punkte mit nach Leipzig.