Der Saisonstart

Der Saisonstart

Die Oberligasaison 2019/2020 beginnt endlich. Unsere EXA IceFighters Leipzig starten daheim gegen die Hannover Indians uns spielen am Sonntag bei den Moskitos in Essen. Zwei harte Brocken also gleich zu Beginn der neuen Saison. „Es wird eh keine ´leichten Gegner´ oder ´leichte Spiele´ mehr geben. Die Liga ist noch stärker, noch ausgeglichener geworden. Wir werden in jedem Spiel der Saison gefordert sein, unser Maximum zu liefern“, sagt Sven Gerike, der Coach der „Eiskämpfer“.

Die Hannover Indians sind so etwas wie der gesetzte Anfangsgegner der letzten Jahre. Die Rothäute waren auch der erste Gast überhaupt in unserer neuen Heimspielstätte. „Spiele gegen die Mannschaft von Coach Lenny Soccio sind immer intensiv“, sagt Gerike und fügt hinzu: „Rückblickend haben wir wohl ein ausgeglichenes Konto. Beide Mannschaften konnten auswärts sowie daheim Punkte gewinnen, als auch liegen lassen.“ Bei den Indians gab es den größten Umbruch auf der Torhüterposition. Hier starten die Hannoveraner mit Philip Lehr, den sie von den Black Dragons aus Erfurt holen konnten. Dazu verpflichteten die Indianer mit Louis Busch und Kristian Hufsky zwei junge Talente, die in Nordamerika ihr Glück versuchten. In der Defensive ist allein Förderlizenzspieler Steven Raabe von den Grizzlies Wolfsburg neu. Im Sturm wird wieder vieles von den Leadern Branislav Pohanka und Igor Bacek abhängen. Kontingentspieler Arnoldas Bosas will gerne an seine Stats aus Regensburger Zeiten anknüpfen. Mike Glemser und Mike Burns sind zwei weitere Neuzugänge, auf denen die Hoffnungen der zahlreichen Indiansfans ruhen. Diese Woche erst ließen die Niedersachsen noch einmal aufhorchen. Sie trennten sich von ihrem gerade erst verpflichteten Kanadier Nick Buonassisi und verpflichteten den gut bekannten Chad Niddery, zuletzt tätig beim Erzrivalen aus der Wedemark. Man ist sich am Pferdeturm sicher, damit noch einmal ein Upgrade getätigt zu haben. Das Fazit lautet also: Der Indianerstamm liest sich wie gewohnt gut und dem routinierten und eingespielten Team darf man auch in dieser Saison wieder einiges zutrauen.

Essen hat sich in den letzten Jahren immer wieder neu erfunden, oder erfinden müssen. 13 neue Akteure hat Coach Frank Gentges in sein System und sein Team einbauen müssen. Zuletzt kam noch ein bekannter Name dazu. Niklas Hildebrand entschied sich kurz vor Beginn der Saison die IceFighters und seinen Ausbilder zu verlassen und zu seinem Vorgänger zurückzukehren. Im Sommer wurden mit André Hübscher, Enrico Saccomani, Daniel Reichert und Import Peter LeBlanc für den Sturm sowie Sebastian Lehmann, Erik Hoffmann und Daniel Willaschek für die Defensive zum Teil namhafte Akteure verpflichtet. Kevin Beech und Leon Frensel wurden als Torhüter dazu geholt. Die Spieler der letztjährigen Moskitomannschaft, die weiterhin in Essen spielen, haben alle ihre Fähigkeiten schon bewiesen. Zuletzt gab es eine echte Hiobsbotschaft zu verdauen. Kontingentspieler Aaron McLeod fällt mit einem Mittelfußbruch für unbestimmte Zeit aus. Ob und wie die Verantwortlichen der Moskitos darauf reagieren steht noch nicht fest. Das haben sie aber auf einer anderen Position getan. Torhütertalent Hendrik Hane erhält eine Förderlizenz von der Düsseldorfer EG zu den Moskitos und soll bereits am Wochenende sein Debut geben. Dass man den Mückenschwarm wieder auf der Rechnung haben sollte, das steht außer Frage. „Die Namen der Essener Spieler sind in der Liga gut bekannt und geläufig. Wenn sie sich als Team formen lassen, wird auch in dieser Saison jedes Spiel am Westbahnhof schwer“, weiß Sven Gerike.