Überzeugender Sieg gegen Königsborner Bulldogs

Mit einem 7:2 (2:0, 1:1, 4:1) Sieg wurden die Königsborner Bulldogs am Sonntagabend nach Hause geschickt. Die IceFighters steckten ihre unverdiente knappe Niederlage beim ersten Endrundenspiel in Hamm gut weg und waren von der ersten Sekunde an in der heimischen dicolor EisArena Taucha präsenter. Und so kam es auch, dass Edward Gale (Überzahl-Tor) das erste Tor bereits in der 2. Minute schoss. Es entwickelte sich von Beginn an ein hochklassiges Eishockeyspiel. Die Geschwindigkeit auf dem Eis beeindruckte die 1.733 Fans und unsere Jungs setzten gleich noch eine Duftmarke dazu: Hannes Albrecht (Damian MartinFlorian Eichelkraut) mit dem zweiten Tor vier Minuten später. „Die Mannschaft war am Sonntagabend läuferisch viel besser als Freitag, in der Oberliga Ost haben wir mehr Platz. Jetzt müssen wir immer zu jeder Zeit Gas geben, das war gegen die Bulldogs der Fall“, so Mannix Wolf über seine Mannschaft. Und unsere IceFighters haben sich auf die neuen Gegebenheiten eingestellt. Im zweiten Drittel war das Spiel etwas ausgeglichener, die IceFighters behielten aber zu jeder Zeit das Heft des Handelns in der Hand. Fabian Hadamik (Tomas VrbaLars Müller) schoss in der 38. Minute das erste von drei Toren, die Königsborner Bulldogs kamen etwas heran durch Lorenzo Maas wenige Sekunden später.

Im letzten Drittel knüpften beide Mannschaften wieder an das bissigere erste Drittel an, es war wieder ein noch intensiveres druckvolles Spiel. Unsere Mannschaft spielte sehr aggressiv vorm Tor und hat die Scheibe sehr gut laufen lassen. Die Schussverhältnisse entsprechen auch den Toren, merkte dementsprechend Mannix Wolf an. Und so erhöhten unsere Leipziger zwischenzeitlich auf 6:2 durch Tore von Tomas Vrba (Florian UllmannLars Müller), per Blitztor fünf Sekunden nach Wiederanpfiff zum letzten Drittel. Danach folgten Fabian Hadamik (Tomas VrbaDaniel Rau) 46. Minute, sowie der immer anspielbereite Hannes Albrecht (Überzahl-Tor 2) (Edward GaleFlorian Eichelkraut) in der 46. Minute. Aber auch die Königsborner Bulldogs taten etwas für die Ergebniskosmetik, Robby Hein (Überzahl-Tor) in der 57. Minute. Den Schlusspunkt des Abends setzte Fabian Hadamik (Überzahl-Tor 2) (Lars MüllerTomas Vrba) in der 59. Minute. Gästetrainer Frank Gentges schiebt eine Mitschuld der Niederlage seiner Mannschaft auf die kleine Eisfläche und seines dünnen Kaders, lobt aber auch die super Stimmung in unserem Eiszelt. „Von Leipzig ist man das ja gewohnt“, schwärmt der ehemalige Leipziger Trainer und verabschiedet sich. IceFighters Geschäftsführer André Krüll sah im Auftreten der IceFighters Leipzig „eine geschlossene Mannschaftsleistung. Es war viel mehr zug im Spiel als am Freitag. Was mich sehr freut, dass auch die dritte Reihe gut gespielt hat. Ich bin stolz auf die gesamte heutige Mannschaftsleistung. Erik hat uns mehrmals im Spiel gehalten, seine Stärken bestätigt. Fabian Hadamik zeigt momentan die beste Saisonform, welche er auch mit drei Toren unterstrich. Und wir wissen, dass wir uns nicht mehr im Spiel zurücklehnen können. Die Endrunde ist brutal schnell, der Unterschied zur Oberliga Ost teils enorm. Aber wir können mithalten und sogar den Ton angeben“, gibt sich IceFighters Geschäftsführer André Krüll betont angriffslustig. 

Nächste Woche Samstag, 19 Uhr, kommen die Löwen Frankfurt. „Die kommen mit vier kompletten Reihen, werden marschieren, marschieren, marschieren. Aber wir sind auch eine gute Mannschaft, haben viel Stolz und können Eishockey spielen. Wir werden hochkonzentriert sechzig Minuten spielen müssen, alles geben, es wird körperlich sehr anstrengend aber wir werden uns nicht verstecken. Und dann kommen auch unsere Chancen“, so unser Coach Mannix Wolf in einem Ausblick auf eines unserer schwersten Spiele. Fotos: Mario Winkler (1), Marco Lang (2+3)